Radio, das nichts verspricht und doch alles gibt! Modularisierung postmodern. In Modul 31 wird die akustische Formatierung geknebelt, in eine Ecke des Schallfelds verbannt, befreit und zum medialen Dialog eingeladen, bis – ja bis…wir ihr wieder fein säuberlich die Ohren polieren. Modul 31 ist der Ort im Schalltwerk, an dem Audiophile eine Plattform haben, Kunst sich Gehör verschafft und Musik das bleiben darf was sie ist: Musik. Hin und wieder schaut auch die Information vorbei. Grüßt freundlich, zieht sich die Schuhe aus und bringt meistens noch Geschenke mit. Weil Radio im Zeitalter konvergenter Medien einfach mehr sein kann. Denn: „Es ist das Ohr, das durch die Dunkelheit dringt, nicht das Auge“*! (*Titel eines Aufsatzes von Hermann Naber. In: Hickethier, Knut, Prümm, Karl, Felix, Jürgen u.a. (Hrsg.): Augen-Blick, Marburger Hefte zur Medienwissenschaft, Nr. 26, 12/1997. Schüren-Presseverlag, Marburg, 1997.)
- Donnerstag 22:00-23:00

